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Alexandra Jacobsen

Wie der Einheimische so der Fremde

Wie der Einheimische so der Fremde

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Produktbeschreibung

How did the Persian period shape the language and thought of the Old Testament Alexandra Jacobsen offers a fresh perspective on the origin, structure, and intention of the Holiness Legislation in Lev 17-26 and its reworking in the context of the post-exilic and Persian periods. She investigates how this legal corpus is composed literarily, which redactional developments it underwent, and how its innovative theological accents - especially with regard to the relationship between natives and foreigners - are to be situated historically. Her central thesis is the literary differentiation of two clearly discernible layers within the texts attributed to the so-called 'Holiness School': an older foundational layer and a later, extensive 'redaction of the foreigner,' which articulates a new integrative ethic. By combining historical and literary arguments, the author contributes to the current discussion on the formation of the Pentateuch and presents a model that is able to explain the diversity of the so-called Holiness texts with greater precision than before.; Wie formte die persische Zeit Sprache und Denken des Alten Testaments Alexandra Jacobsen wirft einen neuen Blick auf die Entstehung, Struktur und Intention des Heiligkeitsgesetzes in Lev 17-26 und seiner Nachbearbeitung im Kontext der nachexilischen und persischen Zeit. Sie geht dabei der Frage nach, wie dieses Gesetzeskorpus literarisch zusammengesetzt ist, welche redaktionellen Entwicklungen es durchlief und wie deren innovativen theologischen Akzente - insbesondere im Blick auf das Verhältnis zwischen Einheimischen und Fremden - historisch zu verorten sind. Ihre zentrale These ist die literarische Unterscheidung von zwei deutlich erkennbaren Schichten innerhalb der Texte, die der sogenannten 'Heiligkeitsschule' zugerechnet werden: eine ältere Grundschicht und eine jüngere, umfassende 'Fremdenredaktion', die eine neue integrative Ethik formuliert. Durch die Verbindung historischer und literarischer Argumente leistet die Autorin einen Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion über die Entstehung des Pentateuch und präsentiert ein Modell, das die Vielfalt der sogenannten Heiligkeitstexte präziser als bisher zu erklären vermag.
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