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Produktbeschreibung
What exactly the reception of works of art looked like in the aristocratic culture of the Middle Ages is a mystery - but this interdisciplinary study takes the bold step of examining ivory carvings and narrative texts written in Middle High German to find out how the nobility might have perceived them. Through the lens of art studies reception aesthetics, it comes up with a framework of work-immanent techniques that shape perception, examining romances such as Rudolf's Willehalm von Orlens, Gottfried's Tristan, Wolfram's Titurel, and Konrad's Partonopier und Meliur to argue that the manipulation of the receiver's viewpoint is a specific aesthetic concept. For in both visual artifacts and courtly romances, gazes are frequently portrayed as limited, concealed, or completely impossible, indicating that there is more to see than what meets the eye. This study analyzes images and texts together, suggesting that courtly culture had its own codes for the invisible - codes that only become identifiable as concealed instructions for reception when the subtle control of the gaze is revealed in such works as a cross-media aesthetic strategy.
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Wie die Rezeption von Kunsterzeugnissen in der Adelskultur des höfischen Mittelalters genau aussah, ist ein Rätsel - dennoch wagt diese interdisziplinäre Studie den Vorstoß, über die gemeinsame Untersuchung von Elfenbeinschnitzereien und mittelhochdeutschen Erzähltexten herauszufinden, wie die Adelsgesellschaft wahrgenommen haben könnte. Mithilfe der kunstwissenschaftlichen Rezeptionsästhetik wird ein Raster werkinterner Techniken von Wahrnehmungslenkung entworfen, um rezeptionsseitige Blicksteuerung in Romanen wie Rudolfs Willehalm von Orlens, Gottfrieds Tristan, Wolframs Titurel und Konrads Partonopier und Meliur als spezifisches ästhetisches Konzept lesbar zu machen. Denn Blicke werden sowohl in den Bildzeugnissen als auch in höfischen Romanen oft als eingeschränkt, verhüllt oder gänzlich unmöglich dargestellt und deuten damit darauf hin, dass es mehr als das Offensichtliche zu sehen gibt. Die gemeinsame Betrachtung von Bildern und Texten legt nahe, dass die höfische Kultur über eigene Codes für das Unsichtbare verfügte, die als verborgene Rezeptionsanleitungen in den Werken erst dann zu erkennen sind, wenn die subtilen Blicklenkungen als medienübergreifende ästhetische Strategie offenbart werden.
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Herrlich ironische, clever konstruierte Krimi, die zeigen: In jeder Familie steckt ein bisschen Mordlust. Perfekt für alle, die gerne mit raten – und sich dabei köstlich amüsieren wollen.
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Ein geheimnisvolles Archiv und eine junge Schriftstellerin auf der Suche nach der Wahrheit – willkommen in Castle Knoll, wo jeder Verdächtige sein könnte!
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