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Produktbeschreibung
Organisationen und auch Unternehmen funktionieren nicht ohne Gaben und »kollaterale Beiträge« der Beschäftigten, die über das hinausgehen, was Arbeitsverträge und formale organisatorische Regeln vorsehen oder fordern. Günther Ortmann geht diesen Zutaten der Arbeit nach und zeigt, dass sie in kontraktualistischen, ökonomischen und Rational-Choice-Theorien nicht angemessen gewürdigt werden (können). Diese suchen Zuflucht in einer Hermeneutik des Verdachts, die alles zu bloßem Nutzenstreben herabwürdigt. Unter einem symbolischen Netz aus Begriffen wie Freiheit, Indifferenz, Akzeptanz, Konsens und »impliziter Vertrag« machen sie möglichst unsichtbar, was Beschäftigte »beyond contract« beisteuern. Durch die Löcher dieses Netzes, in das sich die Theorien verstricken wie Vögel in Leimruten, kann man erkennen, was jene nicht wahrhaben wollen: Die Exkommunikation der verpönten Ethik und Moralität der Gabe, so zeigt das Buch, gelingt den Theorien nicht vollständig. Ihren Utilitarismus können sie nur wahren, indem sie ihren rationalen Egoisten insgeheim ein Mindestmaß an Moral unterschieben, etwa Sinn für Fairness. Ein Beispiel dafür ist die »good-chap theory«. Wenn aber Beschäftigte zum common good der Organisation über ihre Vertragspflichten und über eigenes Nutzenstreben hinaus aus Anstand beitragen, dann begründen diese ihre Gaben eine Erwiderungspflicht. Günther Ortmann präsentiert eine erstaunliche Fülle solcher Gaben und anderer Zutaten, nämlich kollateraler, nebenbei anfallender Beiträge, die in der Literatur überhaupt nicht vorkommen. Sie werden nicht zuletzt beigesteuert, weil es den Beschäftigten um ihre Würde geht und darum, einen Platz in der Gesellschaft zu wahren. Der Erwiderungspflicht kommen Unternehmen gleichwohl selten nach - und sie können es auch nicht so leicht. Es stellt sich die Frage, ob und wie sie es vielleicht doch könnten, d.h. die Frage nach den Möglichkeiten einer responsiven Organisation.
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Herrlich ironische, clever konstruierte Krimi, die zeigen: In jeder Familie steckt ein bisschen Mordlust. Perfekt für alle, die gerne mit raten – und sich dabei köstlich amüsieren wollen.
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Ein geheimnisvolles Archiv und eine junge Schriftstellerin auf der Suche nach der Wahrheit – willkommen in Castle Knoll, wo jeder Verdächtige sein könnte!
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