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Hans-Christoph Askani

Theologie des Menschseins I

Theologie des Menschseins I

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Produktbeschreibung

Hans-Christoph Askani develops an anthropology that does not inquire about a timeless essence of humanity, but rather about how a person lives out their humanity. The focus is on the experience that human existence is characterized by imbalances that cannot be eliminated. The unrest arising from this becomes the starting point for theological reflection. The author examines how the human being - in this case, the Christian - engages with what eludes their grasp and how they respond in forms of life that faith has given itself to withstand what surpasses it. These life forms articulate answers to questions that cannot be avoided but have no definitive solution. The author interprets this discrepancy in five chapters, focusing on the tensions between: poor and rich, man and woman, power and powerlessness, day and night, life and death. In each of these areas, it becomes evident that human action and thought do not catch up with the surplus of existence but at best expose themselves to it. Theology participates in this process. It engages with what it can never fully exhaust. To enter into this challenge, the present volume (the first of two) chooses the monastic way of life for orientation, which presents a spiritual restlessness assumed here to be characteristic or potentially characteristic not only of the monastic response but of human existence in general.; Hans-Christoph Askani entwirft in 'Theologie des Menschseins' eine Anthropologie, die nicht nach einem überzeitlichen Wesen des Menschen fragt, sondern danach, wie der Mensch sein Menschsein vollzieht. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, dass menschliches Dasein von Unausgeglichenheiten geprägt ist, die nicht zu beseitigen sind. Die darin aufbrechende Unruhe wird zum Ausgangspunkt theologischer Reflexion. Der Autor untersucht, wie der Mensch - in diesem Fall der Christ - sich auf das einlässt, was sich seinem Zugriff entzieht, und wie er darauf antwortet in Lebensformen, die der Glaube sich gegeben hat, um dem standzuhalten, was ihn überragt. In diesen Lebensformen artikulieren sich Antworten auf Fragen, die sich nicht umgehen lassen, für die es aber keine abschließende Lösung gibt. Diese Diskrepanz wird in fünf Spannungsfeldern ausgelotet: arm und reich, Mann und Frau, Macht und Ohnmacht, Tag und Nacht, Leben und Tod. In jedem dieser Bereiche zeigt sich, dass menschliches Handeln und Denken den Überschuss des Daseins nicht einholt, sondern bestenfalls sich ihm aussetzt. An diesem Geschehen nimmt die Theologie teil. Sie lässt sich auf das ein, was sie nie ganz wird ausschöpfen können. Um in diese Herausforderung hineinzukommen, ist im vorliegenden Band (dem ersten von zweien) zur Orientierung die mönchische Existenzweise gewählt, die eine seelische Bewegtheit vor Augen führt, von der hier angenommen wird, dass sie nicht nur für die mönchische Lebens-Antwort, sondern überhaupt für das Menschsein charakteristisch ist oder sein könnte.
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