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Christos Karakolis

The Semeia Narratives in the Gospel of John

The Semeia Narratives in the Gospel of John

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Produktbeschreibung

The volume brings together papers from the seminar 'Johannine Literature' of the Society of New Testament Studies, offering a broad overview of current scholarship after the decline of the Semeia Source hypothesis. The contributors explore central issues of Johannine exegesis through detailed case studies and broader theological reflections. Several essays focus on specific semeia narratives - including the notable example of John 21 - and analyze the literary and theological function of the term 'semeia'. They address overarching questions such as the interplay of signs and faith or unbelief, the relationship between signs and works, and the role of semeia within the narrative structure and theological framework of the Gospel. Special attention is paid to interpretive practices, particularly Scriptural exegesis, as employed within the Johannine corpus. Furthermore, a concluding study on the interpretation of the Cana sign in the homilies of John Chrysostom offers a patristic reception-historical perspective.
The contributors to this volume reflect the diversity of methodological approaches in current Johannine research and provide new impetus for ongoing scholarly engagement with the Gospel's theology, literary form, and historical reception.

; Die im Band versammelten Beiträge gehen auf das Seminar 'Johannine Literature' der Society of New Testament Studies zurück und repräsentieren zentrale Forschungspositionen zum Johannesevangelium nach dem Niedergang der Semeiaquellenhypothese. Die Beitragenden untersuchen zentrale Fragen der Johannesexegese anhand detaillierter Fallstudien und breiterer theologischer Überlegungen. Mehrere Beiträge konzentrieren sich auf spezifische Semeia-Erzählungen - einschließlich der Erzählung aus Johannes 21 - und analysieren die literarische und theologische Funktion des Begriffs 'Semeia'. Sie befassen sich mit übergreifenden Fragen wie dem Zusammenspiel von Zeichen und Glaube bzw. Unglaube, der Beziehung zwischen Zeichen und Werken und der Rolle der Semeia innerhalb der narrativen Struktur und des theologischen Rahmens des Evangeliums. Besonderes Augenmerk gilt den Auslegungspraktiken, insbesondere der Schriftexegese, wie sie im johanneischen Corpus angewendet werden. Ein abschließender Beitrag analysiert die Rezeption des Kana-Wunders bei Johannes Chrysostomos und bietet damit einen patristischen Ausblick auf die Wirkungsgeschichte der Semeia-Thematik. Der Band bietet eine fundierte Zusammenschau gegenwärtiger exegetischer Diskurse und setzt Impulse für weiterführende Fragestellungen innerhalb der Johannesforschung.
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