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Anna Kristin Biedermann

Schutzlücke intersektionale Diskriminierung?

Schutzlücke intersektionale Diskriminierung?

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Produktbeschreibung

Current anti-discrimination legislation does not fully reflect actual cases of discrimination and where different grounds intersect inseparably, a gap in protection appears. Anna Kristin Biedermann reveals the social power structures underlying the law and illustrates the need to close this gap. Looking to EU law, she comes up with a legally feasible way to anchor such cases of intersectional discrimination in the private employment relationship.
The thesis was awarded the dissertation prize of the Hamburg Association for Labor Law 2025 and the second prize of the German Study Prize.

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Das geltende Antidiskriminierungsrecht bildet tatsächliche Diskriminierungserfahrungen nur unzureichend ab. Die gesetzlich vorgesehene Anknüpfung an einzelne Diskriminierungsmerkmale stellt jene Benachteiligungen schutzlos, die durch eine untrennbare Verschränkung mehrerer Merkmale gekennzeichnet sind. Diese Diskriminierung an der 'Schnittstelle' verschiedener Merkmale macht das Konzept der Intersektionalität sichtbar. Es legt die dem Recht zugrunde liegenden gesellschaftlichen Machtstrukturen offen. Anna Kristin Biedermann verdeutlicht die Notwendigkeit, die Schutzlücke der intersektionalen Diskriminierung zu schließen. Sie schlägt einen rechtsdogmatisch gangbaren Weg vor, wie die Schnittstelle als eigene Diskriminierungsform unter Rückgriff auf das unionsrechtliche Diskriminierungsverbot im privaten Arbeitsverhältnis verankert werden kann.

Die Arbeit wurde mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung 2025, dem Bayreuther Dissertationspreis für europäisches Arbeitsrecht 2025 und dem Dissertationspreis des Hamburger Vereins für Arbeitsrecht 2025 ausgezeichnet.

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