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Koblenz an einem Wochenende , ohne dass Regen , Touristenfallen oder fehlende Adressen den Städtetrip kippen.
Freitagabend, der Koffer steht im Flur, und die Wetter-App zeigt ab Samstag Schauer. Statt jetzt durch zwanzig Reiseblogs zu scrollen, schlägst du eine Seite auf und weißt: Du hast für jeden Moment einen Plan.
Du stehst am Deutschen Eck , wo Rhein und Mosel sich treffen, und siehst die Festung Ehrenbreitstein über dem Wasser thronen. In der Tasche: die Seilbahn mit Glasboden , die beste Uhrzeit vor den Reisebussen und der Weg zur Aussicht ohne Menschentraube. Du gehst durch die Altstadt zum Augenroller am Florinsmarkt und kennst die Geschichte hinter dem rollenden Auge schon, bevor er zur halben Stunde die Zunge herausstreckt.
Dann zieht es zu. Statt zurück ins Hotel kennst du den Weg ins Romanticum , in den Gewölbekeller von Deinhard und ins Weinhaus Hubertus von 1689. Du sitzt trocken, hörst den Regen auf altem Schiefer und genießt echten Weingenuss in historischem Ambiente.
Am nächsten Morgen entscheidest du dich. Mit dem Schiff durchs Mittelrheintal bis Schloss Stolzenfels , mit der Bahn nach Cochem zur Reichsburg , nach Andernach zum höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt, nach Bad Ems mit der steilsten Standseilbahn oder nach Maria Laach an die Caldera eines schlafenden Vulkans. Koblenz wird zur Basis, das Umland zur Bühne.
Abends sitzt du am Münzplatz , isst Saumagen oder Spundekäs zum Riesling von den Schieferhängen , und die Kellnerin erkennt am Bestellton, dass du das Lokal nicht aus dem e