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Maike Peyrer

Ostern zwischen Tradition und Aufklärung

Ostern zwischen Tradition und Aufklärung

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Produktbeschreibung

The resurrection of Jesus is one of the core elements of the Christian faith and thus one of the central themes of Christian theology. With the theological new beginnings brought about by the Enlightenment in the 18th century, and the accompanying criticism of dogma, the Bible, and miracles, the question of the truth and reality of Jesus' resurrection became the subject of intense theological controversy, as is particularly evident in the so-called 'Fragmentenstreit' (Fragment Controversy) of the time. Maike Peyrer examines the extent to which these theological debates and their differing interpretations of Jesus' resurrection are reflected in the sermons of the period. She regards sermons as a theologically and historically relevant genre situated at the intersection between theoretical, academically informed theology and religious life shaped by the church. Through the analysis of various Easter sermons by sixteen Protestant preachers of the late Enlightenment, she investigates how the resurrection of Jesus was preached in a time marked by the struggle to define the relationship between reason and revelation, and in which belief in miracles - such as the resurrection itself - was increasingly called into question. The results of these analyses can be summarized in the title of this work: Easter between tradition and Enlightenment. The interpretations of the resurrection of Jesus found in the sermon manuscripts range from traditional Christological and soteriological emphases, to the highlighting of eschatological meaning, to moral-ethical and anthropocentric approaches.; Die Auferstehung Jesu gehört zu den Kernelementen des christlichen Glaubens und damit zu den zentralen Themen der christlichen Theologie. Mit den durch die Aufklärung bedingten theologischen Neuaufbrüchen des 18. Jahrhunderts und der in diesem Kontext laut werdenden Dogmen-, Bibel- und Wunderkritik wird die Frage nach dem Wahrheits- und Wirklichkeitsgehalt der Auferstehung Jesu zum Gegenstand kontrovers geführter theologischer Diskussionen, wie es sich in der damaligen Zeit insbesondere im Fragmentenstreit wahrnehmen lässt. Maike Peyrer nimmt in den Blick, inwiefern sich diese theologischen Diskussionen und die sich darin ausdrückenden unterschiedlichen Interpretationsweisen der Auferstehung Jesu in den Predigten der damaligen Zeit niederschlagen. Dabei versteht sie Predigten als theologiegeschichtlich relevante Textgattung an der Schnittstelle zwischen theoretischer, akademisch geprägter Theologie und religiösem, kirchlich gestaltetem Lebensvollzug. Durch die Analyse verschiedener Osterpredigten von 16 protestantischen Predigern der späten Aufklärungszeit wird der Frage nachgegangen, wie die Auferstehung Jesu in einer Zeit gepredigt wurde, die von dem Ringen um die Verhältnisbestimmung von Vernunft und Offenbarung geprägt war und in der der Glaube an Wunder - wie das der Auferstehung Jesu - zunehmend in Frage gestellt wurde. Das Ergebnis dieser Analysen lässt sich in dem Titel des vorliegenden Werks zusammenfassen: Ostern zwischen Tradition und Aufklärung. Denn die aus den Predigtmanuskripten herausgearbeiteten Deutungen der Auferstehung Jesu reichen von traditionellen christologischen und soteriologischen Schwerpunktsetzungen über die Betonung der eschatologischen Bedeutung bis hin zu moralisch-ethischen und anthropozentrischen Interpretationsansätzen.
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