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Arne Grøn

On Human Ambiguity

On Human Ambiguity

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Produktbeschreibung

On Human Ambiguity explores the philosophical question of what it means to be human by examining the inherent ambiguity of subjectivity. Drawing on over two decades of work by Danish philosopher Arne Grøn, the volume investigates how human existence is shaped by the tensions between activity and passivity, autonomy and dependence, immanence and transcendence. The central theme is the problematic nature of subjectivity - not as a stable foundation, but as a dynamic, self-relating process marked by vulnerability, temporality, and relationality.
Grøn's methodological approach is phenomenological-hermeneutic and existential, combining historical-contextual analysis with dialectical reflection. The book engages critically with key figures in Western philosophy - including Descartes, Kant, Hegel, Kierkegaard, Nietzsche, Heidegger, and Levinas - and integrates perspectives from theology, ethics, religious studies, psychology, and art theory. It develops an interdisciplinary framework that reformulates the metaphysical problematic of subjectivity and advances existential hermeneutics as an indispensable mode of philosophical inquiry.
The volume's findings emphasize that subjectivity is always embedded in context, exposed to alterity, and shaped by imagination, memory, and ethical responsibility. Religion is not merely an object of philosophical inquiry but a perspective that challenges rationality and reveals the limits of ethical understanding, especially in confronting liminal experiences such as guilt, forgiveness, and trauma.

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Der Band geht der philosophische Frage nach, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, indem er die inhärente Ambiguität der Subjektivität untersucht. Aufbauend auf der Arbeit aus mehr als zwei Jahrzehnten des dänischen Philosophen Arne Grøn wird analysiert, wie die menschliche Existenz durch die Spannungen zwischen Aktivität und Passivität, Autonomie und Abhängigkeit, Immanenz und Transzendenz geprägt ist. Das zentrale Thema ist die problematische Natur der Subjektivität - nicht als stabile Grundlage, sondern als dynamischer, sich selbst beziehender Prozess, der von Verletzlichkeit, Zeitlichkeit und Relationalität gekennzeichnet ist.
Grøns methodischer Ansatz ist phänomenologisch-hermeneutisch und existenziell; er verbindet historische und kontextuelle Analyse mit dialektischer Reflexion. Das Buch setzt sich kritisch mit zentralen Gestalten der westlichen Philosophie auseinander - darunter Descartes, Kant, Hegel, Kierkegaard, Nietzsche, Heidegger und Levinas - und integriert Perspektiven aus Theologie, Ethik, Religionswissenschaft, Psychologie und Kunsttheorie. Es wird ein interdisziplinärer Rahmen entwickelt, der das metaphysische Problem der Subjektivität neu formuliert und die existentielle Hermeneutik als unverzichtbare Form philosophischer Forschung ausweist.
Grøns Überlegungen sind besonders relevant für aktuelle Diskussionen über Pluralismus, Säkularismus und die Rückkehr der Religion in den öffentlichen Diskurs. Seine Reflexionen über die dänische Karikaturenkrise, Blasphemie und Meinungsfreiheit verdeutlichen die Fragilität des Heiligen und die Notwendigkeit eines pluralistischen, kontextsensiblen Diskurses. Die Beiträge liefern begriffliche Werkzeuge, um Ambiguität, Konflikt und Sinnsuche in globalisierten, postsäkularen Gesellschaften zu verstehen - von besonderem Interesse für Philosophen, Theologen und Forschende verwandter Disziplinen.

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