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Of Materials, Memory, and Mountains offers insights into the sensitive reconstruction of Chesa Culaischem, a historic house in the Upper Engadine, in the Swiss canton of Grisons. Built in the 16th century, it remained unused and empty for more than 60 years. Magdalena Wallhoff, who owns the house today, revived it with the support of local craftspeople. Together with architects Lena Breitenborn and Charlotte Schoenberger, she now reflects on the undertaking in this book. Core concerns were to be mindful of the house and its legacy, to observe local building tradition and methods, and to learn from and appreciate each other's work and contributions.
The texts shed light on the entire project from different angles. Newly taken photographs document the house and its surroundings as well as the progress of its reconstruction. Interviews with craftspeople, technical information, drawings, and plans round out this portrait of Chesa Culaischem.
The revived house represents a manifesto for an architecture of minimal intervention that honors local resources and craft, while also demonstrating the chances offered by a contemporary approach to the building culture of the Engadine region. The combination of philosophy and practice can be transferred to other projects, as it responds to broader questions of long-term sustainability in construction.
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Das englischsprachige Buch Of Materials, Memory, and Mountains gibt Einblick in den sanften Umbau der Chesa Culaischem. Das rund 500 Jahre alte Haus im Oberengadin, nahe S-chanf stand mehr als 60 Jahre weitgehend ungenutzt leer. Die heutige Eigentümerin und Bauherrin Magdalena Wallhoff hat es gemeinsam mit lokalen Handwerkern wiederbelebt. Zusammen mit den Architektinnen Lena Breitenborn und Charlotte Schoenberger reflektiert sie nun in dem Buch über den Prozess. Zentrale Anliegen dabei waren, dem Haus und seiner Geschichte gerecht zu werden, es ortsgetreu umzubauen sowie das Lernen voneinander im Arbeitsverlauf und die Wertschätzung der beteiligten Menschen und ihrer Arbeit.
Die Texte beleuchten das gesamte Vorhaben aus verschiedenen Perspektiven. Zahlreiche Fotografien dokumentieren das Haus und seine Umgebung sowie die Phasen des Umbaus. Interviews mit beteiligten Handwerkern, technische Informationen, Zeichnungen und Pläne vervollständigen dieses umfassende Porträt der Chesa Culaischem.
Das Gebäude steht nun als Manifest für eine Architektur des kleinstmöglichen Eingriffes, die regionale Ressourcen und lokales Handwerk ehrt und dabei die Möglichkeiten eines zeitgemässen Umgangs mit der Engadiner Baukultur aufzeigt. Das in dem Projekt realisierte Zusammenspiel von Philosophie und Praxis ist in vielerlei Hinsicht übertragbar und zeigt verschiedene Ansätze für Antworten auf heutige Fragen der langfristigen Nachhaltigkeit im Bauen.