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Max Milas

Notstandsspruchpraxis als Menschenrechtssystemschutz

Notstandsspruchpraxis als Menschenrechtssystemschutz

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Produktbeschreibung

States of emergencies often pose a greater threat to human rights than to the state itself. Max Milas examines how human rights adjudicative bodies in Europe, the Americas, Africa, and the UN have developed and applied consistent standards in states of emergencies - upholding human rights through a shared, legitimacy-driven approach.;

Notstände sind oftmals nicht für den Staat, sondern für die Freiheits- und Gleichheitsrechte der Menschen ein existenzielles Risiko. Ausgehend von dieser Beobachtung analysiert Max Milas die menschenrechtliche Notstandsspruchpraxis in Europa, Amerika, Afrika und den Vereinten Nationen. Er zeigt, dass die menschenrechtlichen Kontrollinstitutionen in ihrer Notstandsspruchpraxis größtenteils einheitliche Notstandsmaßstäbe etabliert haben, die sie trotz unterschiedlicher Normgrundlagen einheitlich anwenden. Die regionale Ausdifferenzierung der Menschenrechte führt für das Notstandsrecht nicht zu einem fragmentierten Menschenrechtsschutz. Stattdessen haben die menschenrechtlichen Kontrollinstitutionen ein vereinheitlichtes Notstandsrecht geschaffen, das situativ angepasst angewendet wird und - vermittelt über die Legitimität der Kontrollinstitutionen - dem Schutz des jeweiligen Menschenrechtssystems dient.
Zur Arbeit gehört ein Online-Appendix, der unter folgender DOI abrufbar ist:
https://doi.org/10.1628/978-3-16-164840-3-appendix

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