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Slavoj Zizek

Less Than Nothing

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Produktbeschreibung

For the last two centuries, Western philosophy has developed in the shadow of Hegel, an influence each new thinker struggles to escape. As a consequence, Hegel's absolute idealism has become the bogeyman of philosophy, obscuring the fact that he is the defining philosopher of the historical transition to modernity, a period with which our own times share startling similarities.
Today, as global capitalism comes apart at the seams, we are entering a new period of transition. In Less Than Nothing, the product of a career-long focus on the part of its author, Slavoj Zizek argues it is imperative we not simply return to Hegel but that we repeat and exceed his triumphs, overcoming his limitations by being even more Hegelian than the master himself. Such an approach not only enables Zizek to diagnose our present condition, but also to engage in a critical dialogue with the key strands of contemporary thought-Heidegger, Badiou, speculative realism, quantum physics, and cognitive sciences. Modernity will begin and end with Hegel.; Seit zwei Jahrhunderten operiert die westliche Philosophie im Schatten von Hegel. Es ist ein sehr langer Schatten, und jede neue Philosophengeneration ersinnt seither neue Wege, um aus ihm herauszutreten. Während die einen dies mittels neuer theoretischer Konzepte versuchen, überziehen die anderen sein Denken schlicht mit Hohn und Spott. 'Absurd' nennt nicht nur Bertrand Russell Hegels absoluten Idealismus und sein 'System'.
Slavoj Zizek unternimmt in seinem monumentalen, vor Ideen nur so sprühenden Buch erst gar nicht den Versuch, aus diesem Schatten herauszutreten, macht es sich aber auch keineswegs darin bequem. Seine Devise lautet nicht: Zurück zu Hegel! Sondern: Wir müssen hegelianischer sein als der Meister selbst, um wie er, allerdings unter völlig veränderten historischen Bedingungen, die Brüche und Verwerfungen in der Realität verstehen und kritisieren zu können.

In dieser hyperhegelianischen Manier und mit gewohnt pointierten Abschweifungen in (fast) alle Bereiche von Philosophie, Kunst und Leben liest er nicht nur Hegel selbst, sondern auch dessen Vorgänger (Platon, Christentum, Fichte), Nachfolger (Marx, Badiou, Quantenphysik) und natürlich dessen großen Wiedergänger Jacques Lacan. Das Ziel ist es, Hegels radikal emanzipatorisches Projekt für unsere Zeit zu retten. Denn eines steht für Zizek fest: Die Moderne begann mit Hegel. Und sie wird mit Hegel enden.
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