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Produktbeschreibung
Gewalt ist ein aktuelles und auf vielfältige Weise bearbeitetes Forschungsthema, das jedoch hinsichtlich des biologischen und sozialen Geschlechts der Handelnden auf ganz unterschiedliche Weise rezipiert wird. Dabei gelten Männer fast ausnahmslos als Täter und Frauen hauptsächlich als deren Opfer. Dieser simplifizierten Wahrnehmung setzt der Sammelband aus einer altertumswissenschaftlichen Perspektive ein differenzierteres Bild entgegen. So kennt die griechische und römische Historiographie zahlreiche Heerführerinnen, die auch auf dem Schlachtfeld mitkämpften. Juristische Text berichten von gewalttätigen Frauen in alltäglichen Situationen. In archäologischen Befunden sind Waffen zwar vorrangig mit Männern assoziiert, doch gibt es in Bestattungen eine signifikante Minderheit von als weiblich bestimmten Individuen mit kriegerischen Ausrüstungen. Basierend auf einem Workshop an der Universität Hamburg im Mai 2023 vereint der Band Beiträge aus der Alten Geschichte, Klassischen Philologie und Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie. Diese werfen anhand des dinglichen und schriftlichen Quellenmaterials einen kritischen Blick auf die sozialen Interaktionsräume von Frauen im Altertum.
INHALTSVERZEICHNIS
JUSTINE DIEMKE-HORST UND TOBIAS MÖRTZ Kämpfende und waffentragende Frauen im Altertum Ein Plädoyer für die Verknüpfung von Geschlechter- und Militärgeschichte 1
BEATE WAGNER-HASEL Kriegerinnen - Das Beispiel der Amazonen 21
KATHARINA WESSELMANN mi ni nid Gamma Gamma ni s mi Gamma ni , d Gamma ni nid . Topisches Erzählen in den Biographien der Artemisiai von Halikarnass und Karien 37
ALEKSANDRA SOLOVEVA Die Stellung der Frauen in Makedonien und Thrakien im 6.-4. Jh. v. Chr.: Polygamie als zusätzlicher Faktor der aktiven politischen Beteiligung von Frauen 51
KERSTIN DROß-KRÜPE Frauen als Gewalttäterinnen Erste Überlegungen auf Basis von Petitionen aus dem griechisch-römischen Ägypten 67
JUTTA KNEISEL UND STEFANIE SCHAEFER-DI MAIDA Frauen der Macht in Nordeuropa 83
MARCELLA HOPPE Bewaffnete Frauen - Überlegungen zur Bedeutung von Waffen als Grabbeigaben in Gräbern von Frauen der Römischen Kaiserzeit in Nord- und Mitteldeutschland 111
STEFAN BURMEISTER Germanische Kriegerinnen Eine Spurensuche 133
KATJA WINGER Wer folgt hier wem Kritische Betrachtungen zur Totenfolge in der Eisenzeit 155
TOBIAS MÖRTZ Frauen und Gewalt in der Ur- und Frühgeschichte. Bemerkungen zu einer epistemologischen Herausforderung 175 <
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Herrlich ironische, clever konstruierte Krimi, die zeigen: In jeder Familie steckt ein bisschen Mordlust. Perfekt für alle, die gerne mit raten – und sich dabei köstlich amüsieren wollen.
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Ein geheimnisvolles Archiv und eine junge Schriftstellerin auf der Suche nach der Wahrheit – willkommen in Castle Knoll, wo jeder Verdächtige sein könnte!
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