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Alexander Sajnovits

Kollektivismus und Individualismus im Aktienrecht

Kollektivismus und Individualismus im Aktienrecht

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Produktbeschreibung

Alexander Sajnovits offers a comprehensive comparative analysis of German and U.S. corporate law by focusing on key structural questions: the rigidity of corporate charters versus contractual flexibility, the independence and purpose of the corporation, the scope of directors' duties and accountability, and the position of shareholders. Rather than treating these issues in isolation, the work uncovers the paradigms-or 'styles of thought'-that shape corporate law discourse in the two jurisdictions. German corporate law is grounded in collectivist traditions, while U.S. law is shaped by individualist approaches. These paradigms, deeply embedded in intellectual and legal history, have produced distinctive doctrinal frameworks and practical outcomes in corporate governance and internal organization. The author also addresses recent trends with the potential to challenge established paradigms and trigger convergence between the two legal systems. By situating corporate law within its broader intellectual context, the book reveals both the depth of transatlantic differences and the possibilities of rapprochement, providing valuable insights for scholars and practitioners alike.; Alexander Sajnovits widmet sich den grundlegenden Fragen des Aktienrechts im deutsch-amerikanischen Vergleich. Er untersucht die Spannung zwischen Satzungsstrenge und Vertragsfreiheit, die rechtliche Eigenständigkeit der Aktiengesellschaft, ihren Zweck jenseits der Gewinnmaximierung, das Organisationsrecht sowie die Rolle der Aktionäre. Dabei geht es nicht nur um rechtstechnische Differenzen, sondern um unterschiedliche rechtliche Paradigmen oder 'Denkstile', die sich aus den geistesgeschichtlichen Fundamenten beider Rechtsordnungen speisen. Während im deutschen Recht kollektivistische Vorstellungen prägend sind, steht im US-amerikanischen Recht der individualistische Ansatz im Vordergrund. Diese Ausgangspunkte führen zu unterschiedlichen dogmatischen und praktischen Lösungen im Innen- und Organisationsrecht der Aktiengesellschaft. Der Autor geht auch auf aktuelle Entwicklungen ein, die das Potenzial haben, etablierte Paradigmen infrage zu stellen und eine mögliche Konvergenz der beiden Rechtsordnungen einzuleiten. So entsteht ein differenziertes Bild der Gemeinsamkeiten und Gegensätze, das für die wissenschaftliche Diskussion ebenso wie für die Praxis des Aktienrechts von hoher Relevanz ist.
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