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Benjamin Schweitzer

Geisterseher (Grand Scherzo)

Geisterseher (Grand Scherzo)

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Produktbeschreibung

The work is a spider-fingered scherzo which translates the concept of 'Romantic irony' into a modern tonal language. Mysterious creatures fl it back and forth and run on the spot before breaking off once more into a wild counterpoint of movement in all directions. Intermittently, the music assumes a more concentrated form: on one occasion in a feverish, oscillating plane of trills (an echo of Beethoven's extended trills in his late period ), and again in an expansively soaring song on the violin, initially accompanied dreamily by the piano which then rapidly engulfs the song. Th e title originates from a remark by E.T.A. Hoffmann that we are transformed into 'ghost-seers' when listening to Beethoven, but it can be applied equally to Schiller's novel of the same name and other Romantic concepts such as the 'devil's violinist'. The score is permeated by 'ghostly apparitions' in which the action suddenly disappears behind a veil and it is these phantom-like sections which form the clandestine core elements of the composition. Benjamin SchweitzerInstrumentation:violin and piano; Das Stück ist ein spinnenfingeriges Scherzo, das die Idee der 'romantischen Ironie' in eine moderne Klangsprache übersetzt: Rasend vorüberhuschende Gestalten irrlichtern hin und her, treten auf der Stelle, um dann in irrer Kontrapunktik wieder in alle Richtungen auszubrechen. Dazwischen verdichtet sich der Satz: einmal zu einer fiebrig oszillierenden Trillerfläche (ein Echo der langen Triller des späten Beethoven ), einmal zu einem weit ausgreifenden Gesang der Geige, dem das Klavier anfangs verträumt sekundiert, um ihn dann zusehends zu überwuchern. Der Titel bezieht sich auf die Bemerkung E.T.A. Hoffmanns, dass wir zu 'Geistersehern' werden, wenn wir Beethoven hören, aber auch auf Schillers Schauerroman und andere frühromantische Topoi, nicht zuletzt auf den des 'Teufelsgeigers'. Die Partitur ist von 'Geistererscheinungen' durchzogen, in denen das Geschehen plötzlich hinter einem Schleier verschwindet. Diese phantomhaften Abschnitte sind die heimlichen Kernzonen des Stückes. Benjamin Schweitzer
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