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Produktbeschreibung
Kaum ein Soziologe ist, abgesehen vielleicht von Rudolf Goldscheid (1870-1931), so häufig missverstanden worden wie Ferdinand Tönnies (1855-1936). Vielen galt er als 'marxomaner' Kryptosozialist (Schaeffle; Conrad), einigen als 'reaktionärer Chauvinist' (Greven), dessen Begriffsarchitektur, ein 'einziger Scherbenhaufen' (König), ihn zwangsläufig zu einer völligen Fehleinschätzung des Nationalsozialismus (Zander) führen musste.In der vorliegenden Monographie wird der Versuch unternommen, die Fronten abzuklären und die kritischen Einwände an der strukturgenetischen Systemtheorie von Tönnies auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen. Unter anderem dadurch, dass gezeigt wird, wie durch die selektive Zusammenstellung ausgewählter Zitate von Tönnies, entweder absichtlich oder aufgrund von Halbwissen, das Bild eines 'reaktionären Chauvinisten' entsteht. Eine solche Vorgehensweise ist insofern äußerst bedenklich, weil zum Beispiel durch eine entsprechende Zusammenstellung einzelner Äußerungen, die Tönnies seinem Freund Paulsen gegenüber - also privat, nicht öffentlich - getätigt hat, in vergleichbarer Weise der Eindruck entstehen könnte, beabsichtigt oder nicht, dass er ein bekennender Antisemit gewesen sei. Allerdings hätte auch diese Zuschreibung, so wie jene von Greven oder Conrad, mit dem wirklichen Menschen Tönnies wenig zu tun, mit dem Soziologen Tönnies schon gar nichts.In dem Bemühen, die Dinge zurechtzurücken, stellt der vorliegende Text zugleich eine unkonventionelle Einführung in das sozialwissenschaftliche Denken des aktuellsten unter den Klassikern seines Faches dar.
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Herrlich ironische, clever konstruierte Krimi, die zeigen: In jeder Familie steckt ein bisschen Mordlust. Perfekt für alle, die gerne mit raten – und sich dabei köstlich amüsieren wollen.
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Ein geheimnisvolles Archiv und eine junge Schriftstellerin auf der Suche nach der Wahrheit – willkommen in Castle Knoll, wo jeder Verdächtige sein könnte!
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