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Marietta Auer

Eugen Ehrlich

Eugen Ehrlich

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Produktbeschreibung

As the creator of 'living law,' Eugen Ehrlich is considered to be a founder of the sociology of law and a pioneer of legal pluralism. During his lifetime, he was a leading figure in the free law movement. His home province, Bukovina, continues to inspire scholars of legal and cultural pluralism. This volume includes interdisciplinary perspectives on Ehrlich's historical contexts and the reception of his work up to the present day. It also contains seven essays by Eugen Ehrlich which have been recently rediscovered.;

2022 jährte sich Eugen Ehrlichs Todestag zum 100. Mal. Der Schöpfer des 'lebenden Rechts' gilt heute als Begründer der Rechtssoziologie und als Vorvater des Rechtspluralismus. Zu Lebzeiten war er als führender Freirechtler verschrien. Seine Heimat, die Bukowina in der heutigen Westukraine und im damaligen östlichsten Winkel des Habsburger Reiches, ist ebenfalls sagenumwoben. Dieser Band widmet sich dem Leben und der Rechtswissenschaft Eugen Ehrlichs. Er beleuchtet seine frühe Zeit als Romanist und seine Auseinandersetzung mit der Historischen Rechtsschule, sein Verhältnis zu Hermann Kantorowicz und zur Soziologie des frühen 20. Jahrhunderts genauso wie zu seinen Rezeptionen im amerikanischen Rechtsrealismus, in der Rechtssoziologie und im Rechtspluralismus. Schließlich fragt der Band nach seiner Relevanz für die heutige Rechtsdogmatik und bietet eine Edition von sieben wiederentdeckten Aufsätzen Ehrlichs.

'Zuerst lohnt sich die Lektüre natürlich für die Eugen-Ehrlich-Fans, ob sie nun nur den verführerischen Assoziationen nachgehen wollen, die sich mit 'lebendem Recht' verbinden, sich für die entlegeneren Arbeiten Ehrlichs interessieren oder wissen möchten, was andere mit - und auch ohne - Ehrlich gedacht haben.[...] Der zweite Grund, im Band zu blättern, ist der Editionsteil (S. 479ff.). Hier werden sieben unbekanntere Texte Ehrlichs präsentiert [...]. Der dritte Grund, in diesem Band zu lesen, ist die Vielfalt der [...] 'Mosaikstücke'. Die Beiträge befassen sich locker historisierend mit Kontexten, in denen Ehrlichs Arbeit wirkte - oder auch nicht. [...] Der Band ist damit ungemein ergiebig, und ergiebig dürfte es auch sein, nun weiterzugraben.'
Susanne Baer RabelsZ 90:2 (2026), 406-409

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