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Produktbeschreibung
In Articles 15, 26, and 52 of the MiCAR, the European legislator has established genuine Union law-based causes of action. The fundamental approach of introducing a liability regime for whitepapers directly anchored in EU law is persuasive; however, its concrete implementation reveals significant weaknesses in many respects. The wording of the provisions exposes an unbalanced system: on the one hand, the scope of liability is excessively broad, as the circle of potentially liable parties - including members of the supervisory body - is extensive and an explicit requirement of fault is missing; on the other hand, in practice, the enforcement of whitepaper liability claims will frequently fail due to the transaction causality, the proof of which is expressly placed on the claimant. Another shortcoming lies in the fact that, despite MiCAR's character as a regulation, key issues remain unresolved, making it necessary to resort to national law. This applies in particular to the scope of liability, contributory negligence, and limitation periods. However, such recourse to domestic law contradicts MiCAR's objective of harmonization and raises complex questions of private international law that must be clarified in advance. Nevertheless, certain instruments consistent with EU law are available to legal practitioners that can mitigate some of the problems described de lege lata. There are strong arguments that whitepaper liability claims require fault as an unwritten element and that, where a German court has jurisdiction, claimants may benefit from an easing of the burden of proof (though not a reversal) through the doctrine of hypothetical proper conduct (aufklärungsrichtiges Verhalten). The publication of this work was supported by the Stiftung Kapitalmarktforschung für den Finanzstandort Deutschland.
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Ein unmittelbar im EU-Recht verankertes Haftungsregime für Whitepaper - diesen Ansatz verfolgt der europäische Gesetzgeber in der MiCAR. Bei der Ausgestaltung der Anspruchsgrundlagen zeigt sich jedoch ein unausgewogenes System: Einerseits ist der Haftungsrahmen übermäßig weit, da der Kreis der potenziell Haftenden - einschließlich der Mitglieder des Aufsichtsorgans - groß ist und ein ausdrückliches Verschuldenserfordernis fehlt; andererseits wird die praktische Durchsetzung von Whitepaper-Haftungsansprüchen regelmäßig an der haftungsbegründenden Kausalität scheitern, deren Nachweis ausdrücklich dem Anspruchsteller auferlegt wird. Ein weiteres Defizit besteht darin, dass trotz des Verordnungscharakters der MiCAR zentrale Fragen insbesondere zum Haftungsumfang, Mitverschulden und zur Verjährung ungeklärt bleiben und ergänzend nationales Recht herangezogen werden muss. Dieser Rückgriff steht im Widerspruch zum Harmonisierungsziel der MiCAR und wirft komplexe, im Vorfeld zu klärende international-privatrechtliche Fragen auf. Dennoch stehen Rechtsanwendern bestimmte, mit dem Europarecht vereinbare Instrumente zur Verfügung, mit denen sich einige der beschriebenen Probleme bereits de lege lata abmildern lassen. So spricht vieles dafür, dass Whitepaper-Haftungsansprüche ein ungeschriebenes Verschuldenserfordernis enthalten und dass Klägern - sofern ein deutsches Gericht zuständig ist - beim Nachweis der haftungsbegründenden Kausalität Beweiserleichterungen (wenn auch keine Beweislastumkehr) in Form der Figur des aufklärungsrichtigen Verhaltens zugutekommen können. Die Drucklegung dieser Arbeit wurde durch die Stiftung Kapitalmarktforschung für den Finanzstandort Deutschland gefördert.
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Herrlich ironische, clever konstruierte Krimi, die zeigen: In jeder Familie steckt ein bisschen Mordlust. Perfekt für alle, die gerne mit raten – und sich dabei köstlich amüsieren wollen.
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Ein geheimnisvolles Archiv und eine junge Schriftstellerin auf der Suche nach der Wahrheit – willkommen in Castle Knoll, wo jeder Verdächtige sein könnte!
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