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Produktbeschreibung
Peter Schäfer discusses the repercussions of the emerging Christianity on contemporary rabbinic Judaism. The idea of a divine duality (Father and Son) or trinity (Father, Son, and Holy Spirit) in particular has left more noticeable traces in rabbinic sources than most scholars admit. The Son of Man from the book of Daniel and the highest angel called Metatron (who even assumes the epithet 'Lesser God') play an important role. Even the concept of the Messiah's vicarious suffering finds its way back into Judaism - although it had been usurped for centuries by Christian theology. One might not only speak of the 'Birth of Christianity from the Spirit of Judaism' but as well of the 'Birth of Judaism from the Spirit of Christianity'.; Peter Schäfer befasst sich mit den Rückwirkungen des sich herauskristallisierenden Christentums auf das zeitgenössische rabbinische Judentum, d.h. den Einflüssen, die das zu sich selbst findende Christentum auf das Judentum ausübte.
Nach der viel diskutierten Erzählung vom verschwundenen Messiasbaby im Jerusalemer Talmud werden Auseinandersetzungen zwischen Rabbinen und diversen Häretikern bezüglich der Frage des einen Gottes oder einer möglichen Vielzahl von Göttern untersucht. Vor allem die im Christentum allmählich konkrete Gestalt annehmende Idee einer göttlichen Zweiheit (Vater und Sohn) bzw. Dreiheit (Vater, Sohn und Heiliger Geist) hat im rabbinischen Judentum deutlichere Spuren hinterlassen als bisher meist angenommen. Daneben spielen Vorstellungen eine wichtige Rolle, die sich aus dem Menschensohn des Danielbuches im Judentum und im Christentum entwickelten; im babylonischen Talmud und in der frühen jüdischen Mystik tritt uns dann die Gestalt eines höchsten Engels mit Namen Metatron entgegen, der sogar den Beinamen 'Kleiner Gott' erhält. Abschliessend wird ein klassischer rabbinischer Midrasch vorgestellt, der ganz unbefangen den Gedanken des stellvertretenden Sühneleidens des Messias (wieder) in das Judentum einführt.
Die Grenzen zwischen 'Rechtgläubigkeit' und 'Häresie' erweisen sich auch im Judentum als fließend, und mehr als einmal drängt sich die häretische Überlegung auf, ob man nicht nur von der 'Geburt des Christentums aus dem Geist des Judentums' sprechen sollte, sondern umgekehrt auch von der 'Geburt des Judentums aus dem Geist des Christentums'.
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Herrlich ironische, clever konstruierte Krimi, die zeigen: In jeder Familie steckt ein bisschen Mordlust. Perfekt für alle, die gerne mit raten – und sich dabei köstlich amüsieren wollen.
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Ein geheimnisvolles Archiv und eine junge Schriftstellerin auf der Suche nach der Wahrheit – willkommen in Castle Knoll, wo jeder Verdächtige sein könnte!
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