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Philipp Rohdenburg

Die Entwicklung der romanistischen Methode bei Fritz Schulz

Die Entwicklung der romanistischen Methode bei Fritz Schulz

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Produktbeschreibung

As one of the most important exponents of interpolation, which was seen as part of the so-called older working hypothesis, Fritz Schulz made a significant contribution to overcoming this with his own studies and thus paved the way for the studies on the textual stages which was programmatically required by the new working hypothesis. Philipp Rohdenburg traces the various stages of development based on individual fragments of the sources.;

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging die unter dem Eindruck der Älteren Arbeitshypothese stehende Forschung davon aus, dass die Juristenschriften der sog. klassischen Zeit die justinianische Gesetzgebungskommission unberührt erreicht hätten. Daher rechnete man nur mit nachträglichen justinianischen Eingriffen (Interpolationen) in den überlieferten Texten. Fritz Schulz wurde zum Wegbereiter der Neuen Arbeitshypothese, die annahm, dass nahezu alle der besagten Schriften die justinianischen Kompilatoren bereits in mehr oder minder stark überarbeiteter Form erreicht hätten und machte so den Weg für eine differenziertere Betrachtungsweise frei. Philipp Rohdenburg zeichnet die verschiedenen Entwicklungsstufen auf diesem Weg anhand einzelner konkreter Quellenfragmente nach.
Die Arbeit wurde mit dem Preis des 44. Deutschen Rechtshistorikertages 2024 und dem Rolf-Knütel-Preis der Joseph-Winkel-Stiftung 2025 ausgezeichnet.

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