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Produktbeschreibung
Österreichs Politiker fanden nach der Befreiung kein Wort des Bedauerns über das Schicksal der Juden. Für Österreichs Leitartikler, deren Meinung damals die wichtigste Orientierungshilfe darstellte, hatte der Holocaust niemals stattgefunden. Daher konnte ihnen die - bis heute unbekannt gebliebene - sowjetische Sprachregelung, welche die Erwähnung der Juden als Opfer der deutschen Massenmorde untersagte, nur willkommen sein. So wurde die Chance vertan, aus dem Entsetzen über das Geschehene die Abwehrkräfte gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus hervorgehen zu lassen. Prof. Hellmut Butterweck belegt diesen Befund mit dem im Zuge einer akribischen Textanalyse gewonnenen Material.
Prof. Hellmut Butterweck, 1927 in Wien geboren, wurde in der NS-Zeit zum Regimegegner. Zur Arbeit in der deutschen Kriegsindustrie zwangsverpflichtet, wurde er der Sabotage verdächtigt, entzog sich dem Dienst in der deutschen Wehrmacht und wurde nach dem Krieg Journalist. Das langjährige Redaktionsmitglied der Wochenzeitung Die Furche schrieb Hörspiele, Theaterstücke sowie Bücher zu zeitgeschichtlichen und ökonomischen Themen. Seine historischen Bücher behandeln u.a. Österreichs Nachkriegsjustiz gegen NS-Straftäter und die Nürnberger Prozesse.
Ohne Übertreibung kann jetzt schon festgehalten werden, dass keine zeitgeschichtliche Arbeit über dieses monumentale Quellenwerk hinweggehen kann. (Univ. Prof. DDr. Oliver Rathkolb zum Standardwerk 'Nationalsozialisten vor dem Volksgericht Wien')
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Herrlich ironische, clever konstruierte Krimi, die zeigen: In jeder Familie steckt ein bisschen Mordlust. Perfekt für alle, die gerne mit raten – und sich dabei köstlich amüsieren wollen.
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Ein geheimnisvolles Archiv und eine junge Schriftstellerin auf der Suche nach der Wahrheit – willkommen in Castle Knoll, wo jeder Verdächtige sein könnte!
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