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Society-and, with it, architecture-faces the major paradox that a new world must be built while we no longer have the means to do so. Climate change demands entirely new approaches to building design. Rising sea levels and increasingly frequent natural disasters require a rethinking of the location and organization of human settlements. Our planet's limited and increasingly scarce resources compel a profound reorganization of territories and the built environment.
This environment was mainly built throughout the 20th century and is largely the cause of the ecological problems we are facing today. To preserve it, and at the same time address these problems, its characteristics must be reconsidered. We must continue to use already developed areas and existing structures, rather than consume new land and demolish and replace unwanted structures.
In his stimulating essay, French architect Paul Landauer explores the question of how contaminated soil and buildings-potential or actual ruins-can be transformed into the foundations of a sustainable world. Yet, to simply redesign existing buildings will not do. We must also grapple with the technical and theoretical questions raised by the restoration of this heritage.
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Die Gesellschaft - und mit ihr die Architektur - steht vor dem grossen Paradox, dass eine neue Welt erschaffen werden muss, wir jedoch nicht mehr über die Mittel dazu verfügen. Der Klimawandel erfordert völlig neue Konzepte des Bauens. Der Anstieg des Meeresspiegels und zunehmende Naturkatastrophen verlangen ein Umdenken hinsichtlich der Lage und Organisation menschlicher Siedlungen. Die begrenzten und immer knapper werdenden Ressourcen unseres Planeten erzwingen tiefgreifende Neuordnungen von Territorien und der gebauten Umwelt. Diese ist grösstenteils im 20. Jahrhundert errichtet worden und in hohem Masse Ursache der ökologischen Probleme, mit denen wir heute konfrontiert sind. Um sie zu erhalten und zugleich diese Probleme zu beseitigen, müssen ihre Eigenschaften überdacht werden. Anstatt neue Flächen zu verbrauchen und nicht mehr gewollte Gebäude zu zerstören und zu ersetzen, müssen wir bereits bebaute Flächen und bestehende Bauten weiter nutzen.
Paul Landauer geht in seinem Essay der Frage nach, wie sich vergiftete Böden und Gebäude - potenzielle oder tatsächliche Ruinen - in die Grundlagen einer nachhaltigen Welt umwandeln lassen. Die Bauten lediglich umzugestalten, ist jedoch zu kurz gedacht. Wir müssen uns auch mit den technischen und theoretischen Fragen auseinandersetzen, die von der Reparatur dieses Erbes aufgeworfen werden.