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Produktbeschreibung
Der Essay verfolgt eine einfache, zugleich aber weitreichende These: Der Aufstieg der AfD lässt sich weder als bloßer moralischer Verfall noch als zufälliger Betriebsunfall der Demokratie verstehen. Ausgangspunkt ist eine Analyse der politischen Imagination der AfD. Deren Erfolg beruht nicht auf einem konsistenten Zukunftsprogramm, sondern auf einer politischen Hauntologie, die die Bundesrepublik der Nachkriegsjahrzehnte als verlorene gesellschaftliche Normalität beschwört (interessanterweise gilt dies auch für den Erfolg der AfD in den Neuen Bundesländern, wenn auch dort etwas anders 'moduliert'). Die verbreitete moralische Kritik am Rechtspopulismus greift zu kurz, weil sie die gesellschaftlichen Bedingungen ausblendet, unter denen diese Form politischer Imagination plausibel werden konnte. Im Zentrum steht die Diagnose einer Krise des Futur II. Moderne Gesellschaften verlieren zunehmend die Fähigkeit, einen gemeinsamen gesellschaftlichen Zukunftshorizont zu entwerfen. Aufbauend auf Autoren wie Mark Fisher, Joseph Vogl und Alexei Yurchak entwickelt der Essay diese Diagnose zu einer Kritik des kapitalistischen Realismus. Linksliberalismus, Konservatismus und Rechtspopulismus erscheinen dabei trotz aller Gegensätze als unterschiedliche Antworten innerhalb derselben Vorstellung kapitalistischer Alternativlosigkeit. Vor diesem Hintergrund rekonstruiert das Buch die historische Einmaligkeit des deutschen Fordismus und zeigt, weshalb dessen politische Wiederbelebung notwendig zum Phantomprojekt werden muss. Die AfD erscheint als Ausdruck einer fordistischen Hauntologie; die Leugnung des menschengemachten Klimawandels als Bestandteil einer umfassenderen Verteidigung der fossilen Moderne. Mit dem Begriff des repressiven magischen Realismus beschreibt der Essay schließlich eine politische Wirklichkeitsverarbeitungsform, in der historische Veränderungen - wie der Abstieg Deutschlands und Europas in Richtung einer periphereren Stellung im kapitalistischen Weltsystem - zwar wahrgenommen, zugleich aber durch restaurative Erzählungen symbolisch neutralisiert werden. Abschließend skizziert der Begriff eines hypothetischen 'Futur III' die Möglichkeit einer gesellschaftlichen Zukunftspolitik jenseits von kapitalistischem Realismus, nostalgischer Restauration und autoritärer Vergangenheitspolitik.
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Herrlich ironische, clever konstruierte Krimi, die zeigen: In jeder Familie steckt ein bisschen Mordlust. Perfekt für alle, die gerne mit raten – und sich dabei köstlich amüsieren wollen.
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Ein geheimnisvolles Archiv und eine junge Schriftstellerin auf der Suche nach der Wahrheit – willkommen in Castle Knoll, wo jeder Verdächtige sein könnte!
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