Wochenempfehlung: Zwei spanennende Romane

Für die aktuelle Woche möchten wir Ihnen gerne folgendes Set ans Herz legen:

Unsere Buchhändlerin schreibt dazu:
Etan Grien ist Neurochirurg und mit Kriminalbeamtin Liat glücklich verheiratet. Als er auf dem Nachhauseweg aber eine andere Strecke fährt und einen Mann überfährt, ändert sich sein Leben. Er muss eine Entscheidung treffen, sieht, dass er dem Mann nicht mehr helfen kann und begeht Fahrerflucht. Am nächsten Tag steht eine junge Frau vor seiner Tür, mit seiner Brieftasche in der Hand. Sie ist die Frau des geflüchteten Eritreas, den er überfahren hat. Anstatt ihn anzuzeigen, macht sie ihm ein Angebot: Er soll in einer Lagerhalle illegale eritreische Einwanderer behandeln und dafür schweigt sie. Von nun an reiht sich eine Lüge an die nächste, während er die Einwanderer behandelt und seine Frau nach dem Unfallfahrer sucht. „Löwen wecken“ ist ein schonungsloses und beeindruckendes Buch, welches definitiv zum Nachdenken anregt.
Lilach ist mit ihrem Mann Michael und ihrem Sohn Adam on Israel nach Amerika gezogen. Sie sind privilegiert und leben gut in Silicon Valley. Dann wird jedoch bei einem Attentat in einer Synagoge ein Mädchen getötet und kurze Zeit später stirbt auf einer Party ein Junge aus Adams Klasse. Ihr Sohn verhält sich verdächtig und Lilach hat ein ungutes Gefühlt und macht sich Sorgen, dass Adam etwas mit dem Tod des Jungen zu tun haben könnte. Nach dem Attentat hat sie ihn dazu ermutigt bei dem israelischen Ex-Militär Uri eine Selbstverteidigungskurs zu machen. Aber ist Uri wirklich ein guter Einfluss? Wurde Adam von dem muslimischen Jungen schikaniert? Als Leser*in tappt man mit Lilach im Dunkeln und wittert überall Gefahr. „Wo der Wolf lauert“ ist ein spannungsgeladener Kriminalroman und gleichzeitig ein differenziertes Stück Gegenwartsliteratur, das sich mit Antisemitismus, Rassismus und dem Verhältnis zu Israel auseinandersetzt.
L. Laxy

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