Wochenempfehlung: Zwei eindrucksvolle Romane

Für die aktuelle Woche möchten wir Ihnen gerne folgendes Set ans Herz legen:

Unsere Buchhändlerin schreibt dazu:
Bruno ist neun Jahre alt, als er gemeinsam mit seiner Schwester und seinen Eltern nach Auschwitz zieht, weil seinem Vater eine wichtige Aufgabe übertragen wurde. Bruno ist deswegen wütend, weil er alles zurücklassen musste. Doch eines Tages trifft er auf Schmuel, der auf der anderen Seite eines Zaunes wohnt, wo alle Menschen gestreifte Pyjamas tragen müssen…
"Der Junge im gestreiften Pyjama" ist ein ehr eindrückliches Buch, das einen tief bewegt und so schnell nicht wieder loslässt. Über den Inhalt soll so viel gar nicht gesagt sein, denn jeder sollte dieses Buch selbst erfahren.
Das neue Buch von John Boyne spielt sowohl 1946, als eine Mutter mit ihrer Tochter von Polen nach Paris flieht als auch beinahe 80 Jahre später in London. Gretel führt ein eher ruhiges Leben, bis eine junge Familie unter ihr einzieht. Der neunjährige Henry erinnert sie an eine nie eingestandene Schuld und stellt sie vor die Frage, ob sie diesmal die Verantwortung übernehmen kann oder sich wie damals mitschuldig macht, um ihre lange gehütete Geheimnisse zu bewahren.
Auch hier beweist der Autor ein untrügliches Gespür und erzählt einfühlsam und spannend, wie eine Schuld einen erdrücken kann, besonders wenn man nie darüber geredet hat.
L. Laxy

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