{"product_id":"nominalpradikate","title":"Nominalprädikate","description":"\u003cp\u003eOver the past few decades, the book series \u003cem\u003eLinguistische Arbeiten \u003c\/em\u003e[Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory.\u003c\/p\u003e; \u003cp\u003eMit dem Konzept der Valenz steht ein theoretisches Modell zur Verfügung, das die verschiedenen semantischen und syntaktischen Aspekte der Beziehung zwischen typischerweise verbalen Prädikaten und ihren typischerweise nominalen Aktanten im Satz erfaßt. Dagegen müssen die entsprechenden Verhältnisse innerhalb komplexer Prädikate als weitgehend ungeklärt gelten. Welcher Art sind - aus valenztheoretischer Sicht - in komplexen Prädikaten wie etwa \u003ci\u003efaire faillite\u003c\/i\u003e die Beziehungen zwischen dem formal verbalen, flektierbaren Formativ \u003ci\u003efaire\u003c\/i\u003e und dem formal nicht-verbalen Prädikatskern \u003ci\u003efaillite\u003c\/i\u003e  In welcher Hinsicht sind diese Beziehungen der Valenzrelation zwischen Verb und Aktant ähnlich, und worin bestehen die zentralen semantischen und syntaktischen Unterschiede  Dies ist die zentrale Fragestellung, auf welche die vorliegende Arbeit am Beispiel der französischen Funktionsverbgefüge des Typs \u003ci\u003eêtre en mouvement\u003c\/i\u003e den Versuch einer Antwort unternimmt. Im Rahmen einer zweidimensionalen Matrix zur semantischen Analyse einfacher Verben (Koch 1981) wird der zentrale Unterschied zwischen komplexen Prädikaten und Verb-Aktant-Verbindungen in einem bestimmten Strukturmerkmal der verbalen Formative komplexer Prädikate lokalisiert. Ausgehend von diesem Befund lassen sich eine Reihe von alten Problemen der Forschung wie etwa - um nur einige zu nennen - die Frage der Rolle der Präposition in Funktionsverbgefügen vom Typ \u003ci\u003eêtre en mouvement\u003c\/i\u003e das Problem der Beziehung von Funktionsverbgefügen zu stammgleichen einfachen Verben (\u003ci\u003eêtre en mouvement\u003c\/i\u003e - \u003ci\u003ese mouvoir\u003c\/i\u003e), das Problem des Verhältnisses von Aktionsart, Verbbedeutung und Valenz oder die weiterführende Frage des Verhältnisses der lexikalischen Kategorien (etwa Verb und Nomen) zu den propositionalen Funktionen (insbesondere der Funktion der Prädikation) in einem neuen Licht betrachten.\u003c\/p\u003e","brand":"Buchserien.de","offers":[{"title":"Neuware","offer_id":53942770762066,"sku":"9783484303454","price":119.95,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0615\/7002\/3593\/files\/unnamed_c545ae4c-e549-454d-a1c9-acfb5b706400.jpg?v=1783406012","url":"https:\/\/www.buchserien.de\/products\/nominalpradikate","provider":"Buchserien.de","version":"1.0","type":"link"}